TAUBE e.V. – Auslandsdienst (Mission)

Eine wichtige Zeit der Vorbereitung für die Weltmission war meine Teilnahme an einer Crossroadschule bei Jugend mit einer Mission in Hurlach im Jahre 1989. In meiner späteren Verantwortung als Mitarbeiter in einer charismatischen Gemeinde und später als Pastor einer neu gegründeten Gemeinde in Essen (1990 – 2000) konnte ich mein praktisches Engagement für die Mission entwickeln. Aus der Verantwortung für einige Missionsprojekte folgten auch Auslandseinsätze in Lettland, Weißrußland, Kolumbien, Kirgistan und Deutschland.

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Ebenso die Betreuung und Vorbereitung von Missionaren für ihren Einsatz. Bei der Durchführung der Einsätze war ich stets bestrebt, bestimmte Leute aus der Gemeinde zu involvieren, um ihnen den Blick für Mission und Evangelisation zu öffnen.

1997 führte uns Gott, einen eigenen Verein (TAUBE e.V.) zu gründen, um ein Dach für den Lehrdienst und für die missionarische Arbeit außerhalb der Gemeinde zu haben. Damals begann ich, neben Seminaren, auch Jüngerschaftsschulen durchzuführen, an dessen Ende missionarische Einsätze im In- und Ausland stattfanden. Nach einer Neuorientierung mündete unser Engagement ab 2001 verstärkt in die „Hauskirchenbewegung“. Unter anderem war es eine Reise zu den 7 Sendschreibengemeinden in der Türkei, die uns den Anstoß dazu gab. Eine völlig neue Orientierung und neue Produktivität kam daraus hervor. Damals entwickelte sich im Ruhrgebiet ein Netzwerk von Hausgemeinden, zu deren leitenden Personen ich gehörte. Meine eigene missionarische Sendung (nonresidential missionary), die sich im Laufe der Jahre konkretisierte, wurde von der Netzwerkleiterschaft Anfang 2003 bestätigt. Damals führte ich die erste Jüngerschaftsschule im Netzwerk durch, die mit einem Einsatz in Rumänien endete. Es folgten von 2005 bis 2009 jährliche Schulen und Einsätze im ungarischen Teil von Rumänien (Siebenbürgen), die immer kombiniert waren mit sozialen Diensten und Lehraufträgen in Gemeinden. Einerseits war es ein Reisedienst, in dem ich als Diener des Herrn unterwegs war, andererseits waren es Trainings- und Erlebnisreisen mit Jüngerschaftsanspruch für christliche Gruppen aus Hausgemeinden. Ich orientierte mich dabei an dem Vorbild der Missionsteams, die Paulus für seine Missionsreisen zusammenstellte. Daraus entstand auch die Idee, „Missionsurlaub“ für Christen aus Hausgemeinden durchzuführen.

Im Jahr 2010 war ich in der amerikanischen Online Community Simple Church engagiert und pflegte den Kontakt zur Europagruppe. Dort postete der Rumäne Marius Simeonas, der als Missionar mit seiner  Familie in Chisinau, Moldawien lebt, folgendes: „Wer kommt uns besuchen“. Das war für mich wie ein „mazedonischer Ruf“. Meine Antwort war natürlich: „Ich komme“. Daraus folgte eine nunmehr 7 Jährige Tätigkeit in Moldawien, insgesamt war ich nun schon 10 Mal dort und konnte mein ganzes Seminarmaterial lehren und auch eine komplette Jüngerschaftsschule durchführen. Schon bald hatte ich die Vision, eine „Brücke zwischen Osteuropa und Deutschland“ zu schaffen, über die Leute aus deutschen Hausgemeinden zu Hausgemeinden im Osten eine reale Beziehung aufbauen können. Dazu fand in diesem Jahr ein erstes Highlight statt: Mit einer Gruppe von 5 Deutschen aus zwei Hausgemeinden konnte wir im Juni einen starken Missionsurlaub machen,, es war eine Mischung aus Sightseeing und Dienst in verschiedenen Hausgemeinden und mehrere evangelistische Aktionen. Es war einfach super (siehe die Reiseberichte in Laufschuhe Blog).

Durch die vielen Besuche ist eine Freundschaft zu Marius und Anna aus dem Educational Center entstanden. Im Juli 2015 waren sie sogar 2 Wochen in Deutschland und wir konnten ihnen im Oktober einen Ford- Bus für die Arbeit im Casa Emmanuel besorgen. Dieser Bus, samt Marius als Fahrer war unser Vehikel für die letzte Moldawientour. Im Casa Immanuel leben zur Zeit 12 Waisen- Mädchen im Alter von 16- 19 Jahren, die sich auf die volle Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vorbereiten. Als Reisegruppe haben wir 10 Tage im Haus mitgelebt, es ist eine herzliche Beziehung entstanden. Über Jahre hinweg habe ich Marius und Anna als Mentor und Berater für ihre sozial-pädagogische Arbeit und auch für die geistliche Arbeit begleiten dürfen.

Der andere, moldawische Missionar, Emil aus Chisinau ist Leiter eines kleinen christlichen Zentrums in der Stadtmitte (Oameni Fericiti). Seit 2010 ist er ständig als Übersetzer, Mitarbeiter und Freund an meiner Seite. Zusammen haben wir Rundreisen in Moldawien und fortlaufende Einsätze in der Ukraine und in Rumänien durchgeführt. In der Südukraine war ich bisher auch 8 Mal gewesen und habe alle meine Seminaren und Schulen in zwei entstandenen Hausgemeinden und einer Methodistengemeinde durchgeführt. Das wäre noch ein extra Bericht, über Seminare, geistliche Gespräche bis in die tiefe Nacht hinein und ausgiebige Bergtouren in den Karpaten mit Taufe (https://youtu.be/ZcrLWf4oYo4). Seit 2014 haben die neuen Einsätze in Rumänien begonnen, aber jetzt im Norden des Landes, ausschließlich unter Rumänen, wo Emil auch immer mit dabei ist. Ähnliche Einsätze und Reisen mache ich auch in Ungarn, dort habe ich im Agape Zentrum meinen guten Freund Georg, der Hausgemeinde und Mission vereinbart und ein Gästehaus für „christliche Touristen“, die ihren Besuch mit Zigeunermission verbinden. Und in Polen und in Österreich habe ich bereits je zwei Einsätze durchgeführt. Ich bin gespannt, was noch kommt. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Begleiter aus den Hausgemeinden mitnehmen kann und die Reise nicht nur ein harter Einsatz ist, sondern auch eine gute Urlaubstimmung mit aufregenden Erlebnissen dazu kommt – wie vor kurzem in der Türkei. Ich liebe diese Verbindung und werde diesen Weg weitergehen, wie der Herr mich führt. Vielleicht kannst du ja auch mal mit dabei sein, dann melde dich bei mir.

Hier ein Bildauswahl von Reisen nach Moldawien, Ukraine und Rumänien:

Bukowina – Moldau

Gottes Segen,

Euer Richard

Endlich, hurra, ….

… die googlemaps sind wieder zugänglich. Ich bin froh, dass sich Guido Zeit genommen hat, sie wieder zu aktivieren. Schaut mal drauf, wenn ihr Anregungen habt, oder selbst eure Adresse da haben wollt, sagt mir bescheid.

 

Gruß Richard

Taufe in den Karpaten/ Ukraine

Im August 2013, Taufe von 8 Personen in einem Bergsee in den Nordkarpaten in der Ukraine. 5 Stunden Aufstieg, dann Kurzpredigt, Taufe und Lobpreiszeit. 20 Jugendliche und ca. 6 Erwachsene, die sich um eine Hausgemeinde und deren Atkivitäten in Chernivtsi sammeln. Sascha ist der Leiter der Gruppe, der Programmierer hat eine Leidenschaft für die Reich-Gottes- Arbeit und schafft es, durch seinen Einsatz viele junge Leute und auch ältere zu mobilisieren. Im Hintergrund stehen ein paar ältere Leute, die viel beten und mittragen.

Grüße im Namen Jesu von Mihai aus Farcasa in Rumänien

Hallo, mein Name ist Mihai Luta, ich wohne in Farcasa Neamts und bin Vollzeit involviert in der christlichen Mission im nord-östlichen Teil Rumäniens, im Distrikt Suceava und Neamts. Obwohl ich dort in einer Gegend tätig bin, in der die orthodoxen Traditionen sehr stark vorhanden sind, haben wir einige wachsende Missionspunkte. Es scheint, dass die wichtigste Arbeit die ich zurzeit tue, in den öffentlichen Schulen geschieht.

Mihal Lehren

Dort habe ich die Gelegenheit frei über Kreationismus, Autorität und christliche Werte zu sprechen. Es ist mir sogar möglich über Gott und seine Offenbarung in unserer Zeit zu sprechen und über die Tatsache, dass Er der Erfinder der Familie ist. Ich tue das in vielen Grundschulen und Gymnasien in verschiedenen Bezirken, wo immer Gott offene Türen und die nötigen Mittel gibt. Ich verteile viele Broschüren und Neue Testamente an die Schüler und Bücher über den Kreationismus an die Lehrer.

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Außerdem übernehme ich jedes Jahr im Sommer die Organisation christlicher Camps in den Karpaten- Bergen im Distrikt Neamts. Von Juni bis August kommen Jugendgruppen aus christlichen Gemeinden der umliegenden Bezirke Nord- Rumäniens.

Seit 2015 hat Gott auch eine Tür für die örtlichen Romas geöffnet. An einigen Orten habe ich begonnen materielle Versorgung bereitzustellen, besonders wichtig ist aber, dass ich ihnen regelmäßig das Evangelium verkündige. Viele haben eine Entscheidung für Jesus getroffen und wollen Ihm in ihrer schwierigen Situation nachfolgen.

Für meine Arbeit brauche ich auch Unterstützung (Gebet, Finanzen, Besuche vor Ort) damit ich es gut machen kann. Seit drei Jahren stehe ich auch mit unserem Bruder Richard aus Deutschland in gutem Kontakt und mit Marius Simeonas verbindet mich eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit. Aber auch über neue Kontakte würde ich mich freuen.

Vielen Dank und Gottes Segen,

Mihai Luta

Missionary Mihai Luta 
Mobile 075 8501087

Schon sieben Jahre alt, aber aktuell

Dänischer Psychologe: Die Integration von Muslimen in europäischen Gesellschaften ist nicht möglich

01 April 2009

von Felix Struening

Im Februar 2006 erschütterte die Mohammed-Karikaturen-Krise die Welt und machte ganz Europa auf die eklatanten Integrationsprobleme mit den Muslimen aufmerksam. Besonders Dänemark wurde gezwungen, das Scheitern der Integration öffentlich zu akzeptieren.

Genau zwei Jahre später brachen in Kopenhagen und anderen dänischen Städten erneut Krawalle aus, weil alle großen dänischen Zeitungen die Mohammed Karikaturen erneut abgedruckt hatten. Derzeit machen Muslime 70 Prozent der Insassen im Kopenhagener Jugendgefängnis aus. Sind diese Gewaltausbrüche und die allgemeine Tendenz zur Gewalt der Muslime nun zufällig oder gibt es einen direkten Zusammenhang?

hier weiterlesen:
Dänischer Psychologe: Die Integration von Muslimen in europäischen Gesellschaften ist nicht möglich

Änderungen und Geduld

Wir sind noch in der Testphase, was  Aussehen und diverse Einrichtungen der nationalen Netzwerkseite betrifft. Wir suchen noch das optimale Outfit und haben noch die neue Verlinkung und Aktualisierung der Google- Maps vor uns. Bei Ressourcen führen die Links noch auf das alte Deutschlandsportal und dessen große Datenbank – da muss auch noch einiges aktualisiert werden. Bitte habt noch etwas Geduld. Eine Teilnahme am Blog ist natürlich schon möglich, dafür müsst Ihr Euch aber von mir einen Account einrichten lassen.

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Hausgemeinde-Impressionen

Wenn wir miteinander kochen und dann miteinander essen
Und beim miteinander Abspülen das Scherzen nicht vergessen,
Dann ist das ein Gottesdienst, dann ist die Kirche hier zu Hause,
Und der Gottesdienst macht nicht einmal beim Spielen eine Pause.
Und wenn wir dann in den Park geh’n, auf dem Sonnenbankers sitzen,
Dann ist das noch immer Kirche, auch wenn wir dort furchtbar schwitzen.
Wir erzählen, wie’s uns geht, es gibt auch da und dort Probleme,
Und wir geben guten Rat, ganz ohne Spitze, ohne Häme.
Manchmal wissen wir nicht weiter, können dann die Bibel fragen,
Und sind froh, die ganzen Sorgen unserm Papa hinzutragen.
Und so beten wir gemeinsam und bestürmen Gott, den Vater,
Und vertrauen Ihm, dem allerbesten Helfer und Berater.
Und wenn wir dann endlich alle uns’re Lasten abgegeben,
Können wir ganz froh und unbeschwert das Alltagsleben leben.
Brauchst du einen Babysitter, willst du Auto reparieren?
Oder einmal gründlich putzen, einen Kühlschrank transportieren?
Was auch immer g’rade anliegt, du kannst Hilfe hier bekommen,
Denn die Hausgemeinde hilft dir völlig unvoreingenommen!
Auch ins Kino gehen, shoppen, radelnd durch die Gegend flitzen,
In den Urlaub fahren, Uno spielen, in der Konditorei sitzen,
Musst du jetzt nicht mehr alleine. Alles machen wir gemeinsam,
Denn wer Hauskirche begreift, der ist fortan auch nicht mehr einsam!
Dafür sind wir auch sehr dankbar! Jeden Tag, ständig aufs Neue
Leben wir die Hausgemeinde, ohne Wehmut, ohne Reue!

Hanna

Ein bunter Haufen!

Ein neuer Start – mach mit!

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Ein Blog in der Mitte, bei dem wieder neue Artikel geschrieben werden können. Auf der linken Seite sind vorab die Seiten des alten EG- Potals verlinkt. Nach und nach sollen neue Ressourcen angelegt werden. Außerdem sollen noch einige Links und drei Googlelandkarten mit einer Übersicht einfacher Gemeinden, bzw. Nachfolger Jesu und andere Seiten dazukommen.

Ric

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